Am Ende setzt sich der Favorit durch

SG Schorndorf – HSG Hohenlohe 33:32 (18:19)

Rein von der Tabellensituation war beim Spiel 2. gegen 12. die Rollen klar verteilt. Da die Spielgemeinschaft aus Hohenlohe aber mit einem doppelten Punktgewinn die Abstiegsplätze hätte verlassen können musste man sich gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner in intensiven 60 Minuten durchsetzen. Somit festigt man sich den zweiten Tabellenplatz mit 32:14 Punkten.

Wie schon in den vergangenen Partien gehörte die Anfangsphase den Gegnern. Zu behäbiges Abwehrverhalten und technische Fehler im Angriff führte dazu das in der 15 Minute beim Spielstand von 7:10 die erste Auszeit fällig war und Trainer Slavko Pustoslemsek die Mannschaft wach rütteln musste. Dieser 3 Tore Vorsprung sollte bis zu 23 Minute bestand haben als Heiko Busse bereits den zweiten 7-Meter parieren konnte, verkürzte man auf 15:16. In Überzahl gelang Alexander Gora der Ausgleich und kurz darauf traf man zum 17:16. Der ersten Führung seit dem 2:1 in der dritten Minute. Die Abwehr stabilisierte sich etwas doch gegen den Wurfgewaltigen Rückraum der Gäste war man immer noch etwas zu passiv. 5 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit musste man den Treffer zum 18:19 hinnehmen.

Es entwickelte sich ein knappes Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste die immer wieder 1 bis 2 Tore vorlegen konnten. Doch abschütteln ließen sich die Schorndorfer nicht. Immer wieder Adrian Wehner und Stefan Niederer konnten den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen und es war alles angerichtet für eine spannende Schlussphase. Beim 30:30 in der 55 Minute vergab Niederer seinen ersten 7-Meter, konnte sich allerdings den Rebound sichern und den gut einlaufenden Marco Schuller bedienen. 3 Minuten später machte er es besser und brachte den Strafwurf sicher zum Spielstand 33:32 unter. In den folgenden 2 Minuten gelang beiden Mannschaften kein Treffer mehr und der letzte Angriff der Gäste endete in einem direkten Freiwurf, der geblockt werden konnte. So konnte man sich am Ende über einen knappen Sieg freuen.

Am kommenden Wochenende ist man zu Gast bei dem TV Bittenfeld 3, bevor es zum nächsten Topspiel gegen den Tabellendritten aus Oeffingen kommt.

Busse, Krammer, Steiner, Schuller (2), Friz, Bajrovic (4), Pflug (2), Werner, Gora (4), Wehner (8), Kolb, Niederer (13/6), Karoly