Trotz starker Leistung steht man am Ende mit leeren Händen da

SG Schorndorf – TSF Ditzingen 28:29 (15:9)

Zum Saisonauftakt in die Landesliga 18/19 hatten man mit dem Absteiger TSF Ditzingen direkt einen schweren Prüfstein vor sich. Über weite Strecken dominierten die Schorndorfer das Geschehen und musste sich am Ende doch der clevereren Mannschaft geschlagen geben.

Der Anfang der Partie war geprägt von Nervosität. Technischen Fehlern und Fehlwürfen auf beiden Seiten. Nach 10 Minuten waren erst 2 Tore auf jeder Seite gefallen. Dann waren es die Schorndorfer die Ihre Nervosität schneller ablegen konnten und so erspielte man sich in den folgenden 5 Minuten eine 7:3 Führung durch den starken Adrian Wehner. Die Abwehr stand kompakt und hatte mit Marc Krammer einen starken Rückhalt. Nach 20 Minuten zeigten die Schiedsrichter Alexander Gora bereits die zweite 2-Minuten Strafe. Slavko Pustoslemsek, der neue Coach der SG zog seine erste Auszeit um die Mannschaft für den Schlussspurt der ersten Hälfte einzustellen. Diese sollte Ihre Wirkung nicht verfehlen, denn der Ball lief nun über mehrere Stationen wie am Schnürchen durch die Angriffsreihe und man konnte sich zahlreiche Torchancen erarbeiten. Hätte man diese Chancen noch konsequenter genutzt wäre sogar noch ein höherer Pausenstand möglich gewesen. So beendete man die erste Halbzeit mit 16:9

In der zweiten Hälfte fand nun Ditzingen immer besser ins Spiel und konnte mit einer neuen Abwehrformation die Schorndorfer verunsichern. Nach 44 Minuten war der Vorsprung beim Spielstand 22:20 auf nur noch 2 Tore geschrumpft. Die Abwehr arbeitete nicht mehr so konsequent wie zu Beginn und auch Marc Krammer bekam kaum mehr eine Hand an den Ball. Eine weitere Auszeit von der SG konnte das Spiel wieder etwas beruhigen und die Führung pendelte sich zwischen 2 und 3 Toren ein. Doch in der Entscheidenden Phase häuften sich wieder technische Fehler und unvorbereitete Abschlüsse. Als Ditzingen in der 54 Minute zum 26:26 das erste Mal nach dem 2:2 wieder ausgleichen konnte war die Verunsicherung förmlich zu spüren. 40 Sekunden vor Schluss wurde den Schorndorfern noch ein 7-Meter zugesprochen. Dies war die Chance zum 29:29 auszugleichen. Leider fand dieser Ball nicht den Weg ins Tor und bei 40 verblebenden Sekunden und einer Auszeit der Gäste wurde der 1 Torevorsprung über die Zeit gerettet.

Weite Strecken des Spiels muss der neu formierten Schorndorfer Mannschaft Mut für die kommenden Aufgaben geben. Wenn die Mannschaft so auftritt und Ihre Fehler durch fehlende Konzentration verringern kann werden bald die ersten Punkte auf der Haben Seite verbucht werden können. Vielleicht schon nächstes Wochenende beim aufeinander treffen gegen den Ex-Trainer Christian Schüle in Schmiden. Anpfiff um 17:30.

Busse, Krammer, Steiner, Werner, Mack (4), Bajrovic (1), Pflug, Oehm (3), Friz, Karoly, Gora (7), Wehner (8), Niederer (5/2)