Schlechtes Defensivverhalten sorgt für 38 Gegentore

SG Schorndorf – TV Flein 34:38 (17:20)

Eine zu passive und löchrige Abwehr war der entscheidende Faktor für die 34:38 Niederlage gegen den TV Flein. Im Angriff rieb man sich an der Gästeabwehr auf und konnte nur selten in das eigentlich vom Trainer gewünschte Tempospiel kommen.

Das Spiel startete auf beiden Seiten mit offenem Visier. Die Gäste aus Flein legten vor und die Schorndorfer konnten Postwendend ausgleichen. Nach 14 Minuten bereits die zweite Unterzahlsituation, doch der fällige 7-Meter konnte durch Heiko Busse entschärft werden. Felix Kästle mit einer schönen Einzelaktion in Unterzahl brachte seine Farben beim 10:9 in der 15 Minute in Front. Leider ließ man an diesem Tag die konzentrierte Abwehrarbeit vermissen und offenbarte den Gästen so immer wieder freie Würfe im Zentrum. Während man sich selbst im stehenden Angriff sehr schwer tat konnte der Fleiner Rückraum nach Belieben aus bester Position werfen. In Unterzahl agierten die Gäste nun sehr offensiv und bereiteten so den Schorndorfern einige Probleme. Dadurch konnten Sie sich bis zur Halbzeit auf 17:20 absetzten.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte Flein seinen Vorsprung zwischen 3 und 4 Tore verwalten. Immer wieder war es an Adrian Wehner oder Felix Kästle aus dem Rückraum Tore zu erzielen. Nach 45 Minuten konnte Alexander Gora auf 27:29 verkürzen und Flein war in Unterzahl. Leider konnte man aus dieser Überzahlsituation kein Kapitalschlagen und erzielte keinen Treffer. Die Gäste konnten den Vorsprung erneut auf 4 Tore erhöhen. Trainer Michael Rill nahm eine Auszeit um seine Mannschaft auf die letzten 7 Minuten einzuschwören. Vor allem bei Felix Kästle schien dies zu wirken. Mit 3 sehenswerten Treffern war man 4 Minuten vor Schluss wieder auf ein Tor heran gekommen. In der Folge leistete man sich leider wieder zu viele individuelle Fehler und verschenkte gleich mehrere erkämpfte Bälle wieder an den Gegner.

Trotz einer schlechten Abwehrleistung hätte man mehrfach die Chance gehabt das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen. Bis zum nächsten Spiel am 09.12 gegen das Tabellenschlusslicht Degmarn-Oedheim muss die Abstimmung in der Abwehr stark verbessert werden um auch wieder einfache Tore zu erzielen um bei dem Kellerduell als Sieger vom Feld zu gehen.

Hönnl, Busse, Steiner, Schuller, Mack (6), Kästle (8), Kolb, Bajrovic, Pflug (2), Gora (6), Wehner (7), Niederer (4/3), Dannenmann, Schamberger (1)