Rabenschwarzer Tag für Schorndorfer Handballer

TV Mundelsheim – SG Schorndorf 30:18 (17:10)

Die zahlreichen Zuschauer erwarteten ein Spitzenspiel zwischen den Württembergliga Absteiger TV Mundelsheim und den ambitionierten Gästen aus Schorndorf. Allerdings zeigt an diesem Tag nur eine Mannschaft Ihre Klasse.

Das Spiel begann auf beiden Seiten Nervös und so wechselte der Ballbesitz hin und her ohne dass eine Mannschaft ein Tor erzielen konnte. Mundelsheim zeigte Ihr druckvolles Spiel im Rückraum und brachte seine Schützen immer wieder in gute Wurfposition. Bis zum 3:3 in der 6 Spielminute konnten die Schorndorfer postwendend ausgleichen. Dann folgte in der 8 Minute eine Schrecksekunde. Alexander Gora verletzte sich bei einer Angriffsaktion unglücklich an der Hand und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Die Gastgeber konnten in den folgenden Minuten Tor um Tor davon ziehen. Über ein 8:4 schraubten Sie den Vorsprung auf 14:5 nach oben. Die Abwehr der Schorndorfer bekam keinen Zugriff und vorne wurden Reihenweiße beste Chancen kläglich vergeben. Bis zur Halbzeitpause gelangen den Schorndorfern nur noch weitere 5 Treffer und so ging es mit 17:10 in die Halbzeit.

Der Rückstand war groß doch man hatte sich viel vorgenommen für die zweite Hälfte und die Schondorfer hatten auch nichts mehr zu verlieren. Man startete in die zweite Halbzeit mit einer verbesserten Abwehr und konnte einige Angriffe der Mundelsheimer abweheren. Leider scheiterte man, wie schon in der ersten Hälfte am sehr gut aufgelegten Daniel Heidecker im Mundelsheimer Tor. Trainer Michael Rill zog alle Register und stellte mehrmals sowohl die Abwehr als auch den Angriff personell um, doch an diesem Tag funktionierte einfach nichts. Viel zu viele individuelle Fehler, eine schlechte Wurfausbeute und eine zu passive Abwehr sorgten schließlich dafür, dass man sich auch in dieser Höhe verdient mit 30:18 gegen sehr gut spielende Mundelsheimer geschlagen geben musste. Das Verletzungspech, dass die Schorndorfer schon seit Beginn der Vorbereitung verfolgt kann keine Entschuldigung für so eine Leistung sein und somit heißt es das Spiel schnellstmöglich ab zu haken und den Blick nach vorne auf den nächsten Gegner Bönnigheim zu richten.

Benjamin Hönnl, Heiko Busse, Marco Schuller, Patrick Schamberger (1), Felix Kästle (3), Carlo Mangone, Baxi Bajrovic (6), Sascha Pflug (1), Robert Steiner, Simon Mack, Alexander Gora, Adrian Wehner (3), Stefan Niederer (4/1), Janik Dannenmann