SG Schorndorf – SSV Hohenacker 34:25 (17:13)

Schorndorfer Männer auch mit Interimstrainer erfolgreich!

Christian Schüle muss für zwei Spiele auf der Tribüne platz nehmen und von dort aus das Spielgeschehen seiner Mannschaft verfolgen. Nico Kästle übernahm interimsweiße zusammen mit Co-Trainer Carlo Mangone das Coaching gegen den Abstiegsbedrohten SSV Hohenacker, die erst letzte Woche für großen Wirbel sorgten als Sie in eigener Halle den Tabellenführer Ditzingen besiegten. Die Schorndorfer waren also gewarnt und begannen die Partie sehr konzentriert.

Die Abwehr hatte von der ersten Sekunde Zugriff und die Gäste mühten sich erfolglos. Über 6 Minuten dauerte es bis Hohenacker das erste Tor zum Zwischenstand von 4:1 gelang. Schorndorf hingegen spielte aus einer kompakten Abwehr schnell nach vorne. Vorallem Rückraumroutiner Baxi Bajrovic erwischte einen Sahne Tag und traf fast nach Belieben aus dem rechten Rückraum. Über ein 7:3 erhöhte Felix Kästle in der 15 Minute per Doppelschlag auf 10:4. Die hohe Führung tat den Daimlerstädtern leider nicht gut und so schlichen sich allmählich unkonzentrierte Aktionen sowohl in der Abwehr wie auch im Angriff ein. In der 21 Minute war Hohenacker beim Stand von 13:10 plötzlich wieder in Schlagdistanz. Das Trainerduo hatte genug gesehen und legte die Grüne Karte und versuchten so die Mannschaft für die letzten Minuten der ersten Hälfte neu einzustellen. Trotz Unterzahl gelang es Armin Beller und Alexander Gora den Spielstand auf 17:13 zu erhöhen. Mit diesem 4 Tore Vorsprung ging man in die Kabine.

Auch im zweiten Durchgang erwischten die Schorndorfer den besseren Start und konnte seinen Vorsprung immer weiter ausbauen. Nach 40 Minuten konnte Philip Oehm der nach seinem Nasenbeinbruch das erste Mal wieder dabei war das Tor zum 23:15 erzielen. Robert Steiner erwies sich als sicherer 7-Meterschütze und verwandelte alle 6 7-Meter souverän, während Heiko Busse einen 7-Meter der Hohenacker entschärfen konnte. Das Spiel war gelaufen und so plätscherten die letzten 15 Minuten vor sich hin, ohne das Hohenacker nochmals gefährlich werden konnte. Für ein Highlight sorgte zum Schluss noch Youngster Simon Kubica, der per Kempatrick auf 32:23 erhöhte.

Schorndorf gewinnt das Heimspiel gegen Hohenacker auch in der Höhe völlig verdient und hat nun eine Woche Zeit sich auf das schwere Auswärtsspiel gegen die ebenfalls Abstiegsbedrohten Neckarsulmer Sportunion vorzubereiten.

Benjamin Hönnl, Heiko Busse, Robert Steiner (7/6), Marco Schuller, Simon Kubica (1), Simon Mack, Felix Kästle (4), Baxi Bajrovic (4), Sascha Pflug (3), Philip Oehm (2), Armin Beller (4), Alexander Gora (8), Stefan Niederer (1), Janik Dannenmann (1)